About

Ich bin inspiriert von Ubuntu. Ubuntu ist eine afrikanische Philosophie, die eine Vision für eine menschliche Gesellschaft ausdrückt, in der alle Mitglieder füreinander Sorge tragen und einander gegenseitig unterstützen. Ubuntu ist ein Wort aus den südafrikanischen Bantu-Sprachen und wird durch diese Maxime in Zulu ausgedrückt:

Umuntu ngumuntu ngabantu

Diesen Ausdruck kann man am besten übersetzen als:

„Eine Person ist eine Person durch andere Personen.“ Oder: „Ich bin, was ich bin durch Dich.“

Ich bin sehr interessiert an den Ländern des globalen Südens (wofür manchmal auch der Begriff Trikont verwendet wird), Ungleichheit und Armut. Es wird immer offensichtlicher, dass wir das kapitalistische Wirtschaftssystem abschaffen müssen, weil es Mensch und Natur zerstört – also unsere eigenen Lebensgrundlagen vernichtet. Die volle und freie Entwicklung der menschlichen Individualität kann nur auf der Basis echter sozialer Gleichheit stattfinden. Wenn ihr denkt, das sei naiv und utopisch, dann öffnet eure Augen und schaut euch an, was der Monopolkapitalismus in der Welt anrichtet. Die Analyse von Karl Marx ist richtig und bestätigt sich jeden Tag aufs Neue. Es kommt darauf an, die Welt zu verändern!

Ihr könnt mich kontaktieren unter missubuntu at riseup . net

Susanne noch kleiner 4Eure Susanne

Brighton, Großbritannien

12 Antworten zu About

  1. Pingback: Man kann alle Probleme der Welt in einem Garten lösen | BildDung für das VOLK

  2. Ich hatte Dir es ja schon geschrieben, was ich beim Lesen des „about“ so denkfühle.. Schreib mir doch was zu Papua. Ichhasbe Angst davor, dass jetzt „Forschungsreisende“ und Öko-Missionare dort einfallen und als love&peace-Vorauskommando schon mal alles klar machen für die folgende deutsche „Entwixckluinghilfe“. Die metallgeselschftstächter und die von BASF, etc stehen schon in den Startlöchern oder sind schon längst dort…

    • missubuntu schreibt:

      Ich habe schon mal was geschrieben zu Papua, aber du sprichst einen wichtigen Punkt an, den muß ich mal recherchieren. Irgendwas wird mir dazu bestimmt einfallen. Es schreibt ja sonst niemand darüber. Hast du schon mal ein Bild von der Grasberg Mine gesehen? Das ist so brutal, dafür hat man keine Worte mehr.

  3. Liebe Susanne,

    vielleicht magst du einmal das Wort „Person“ überdenken und durch „Mensch“ ersetzen.
    Person = „Maske, Larve“ und ist ein „Philosophisch“-„Religöser“ Begriff, der von der „Kirche“ entwickelt wurde.

    Ich bin mit einer Negerin der Baganda* verheiratet, das zu den Bantu Völkern gehört. Allgemein wird unter ‚bantu‘ ‚Mensch‘ verstanden, der noch nicht, wie in unserer Schuldkultur, nach „Rasse“, Geschlecht oder äußerem Erscheinungsbild oder nach seiner Arbeit und Leistung gewertet wird.

    Umuntu ngumuntu ngabantu
    “Ein Mensch ist ein Mensch durch andere Menschen.”

    Gruß Georg

    * Die Baganda sind ein Bantu Volk, deren Siedlungsgebiet in der Kapitalisten Kolonie namens Uganda beheimatet ist.

    • missubuntu schreibt:

      Wieso bezeichnest du deine Frau als „Negerin der Baganda“? Würde deine Frau etwa sagen: Ich bin mit einem Arier der Germanen verheiratet? Das würde sich ja total bescheurt anhören. Mein Freund ist Simbabwer, mir würde es nicht im Traum einfallen, ihn so in der Art zu beschreiben. Das N-Wort gehört aufgrund seiner kolonial-rassistischen Konnotationen wirklich in die Tonne. Ich muss leider immer wieder feststellen, dass in Deutschland das Bewusstsein über Rassismus kaum vorhanden ist. Das geht Hand in Hand mit einem fehlenden Wissen über Kolonialismus und insbesondere die deutschen Kolonialverbrechen.

      Übrigens, In ihrem Buch Deutschland Schwarz Weiss erklärt Noah Sow, warum das N-Wort ersatzlos zu streichen ist. http://www.deutschlandschwarzweiss.de

      Viele Grüße!

      • Nein, meine Frau würde das selbstverständlich nicht sagen, da sie weder etwas über „Arier“ noch über „Germanen“ weiß; sie würde in ihrer Sprache sagen, dass sie mit einem Mzungu verheiratet ist, was ebenso positiv, wie negativ aufgefasst werden kann, wie das andere in diesem Fall „deutsche“ Wort für eine Muganda. Vielleicht sollte ich das unbelaste neutrale Wort „Mohrin“ verwenden. Ich kenne viele, die dieses unerwünschte Wort nicht verwenden, um sich so den Anschein geben zu können, keine Rassisten zu sein, weil sie meinen, dadurch dass sie bestimmte Worte meiden, hätten sie bereits „unsere“ vollkommen rassistische Kultur überwunden, während sie in Wahrheit tiefer im Sumpf des Rassismus stecken, als sie sich eingestehen können. … imgrunde gehörten viele Worte in die Tonne: Araber, Brite, Chinese, Deutsche, Eskimo, Franzose, Grieche, Inder, Slawe, Russe usw. weil damit schon eine „Versachlichung“, eine „Verdingung“ des Menschen sprachlich vorliegt — „Mensch aus oder Bantu von dort und dort“, wäre für eine Übergangszeit sicher nützlich, bis auch der letzte begriffen hat, dass wir trotz äußerlich unterschiedlicher Erscheinung alle Menschen sind. Ich zum Beispiel bin sogar für die Abschaffung der Begriffe ‚Mann‘ und ‚Frau‘, richtiger wäre doch Mensch mit ‚X‘-, bzw. ‚Y‘-Geschlecht zu sagen. — Meine Frau lernt gerade die deutsche Sprache, diese ist geradezu ein Beispiel der Geschlechter-Trennung bis in den konkreten Allltag hinein: die meisten Begriffe, die gar kein „Geschlecht“ haben, und wo meine Frau sich dann fragt, warum der eine Begriff männlich, der andere weiblich ist – was sie als „Humbug“ geradezu albern findet. Kurz, unsere Sprache selbst ist bereits Appartheit/Rassismus und zudem von einer falschen Kultur irreligiös durchdrungen, ja komplett verseucht. – Damit will ich nun nicht sagen, daß das Wort mit ‚N‘ etwas in der Umgangssprache zu suchen hätte. –

        Gruß Georg

  4. missubuntu schreibt:

    Wie bitte? „Mohrin“ ist ja noch furchtbarer als „N.“ und ganz gewiss nicht neutral! Schwarz ist die selbstgewählte Bezeichnung für schwarze Menschen in Deutschland. Wo ist da das Problem?

    • Nicht gleich aufregen. Schließlich bin ich kein Rassist. Aber was an dem „M“ oder „N“ Wort „fruchtbar“ sein soll, erschließt sich mir nicht, Jahrhunderte lang hatten diese beiden Worte keinen „negativen“ Beigeschmack in der deutschen Sprache, der war so üblich wie Chinese oder Eskimo oder Deutscher. … und: kein Problem:

      außer dass es sich um eine Mär handelt, dass sich Menschen mit höherem Anteil an Melanin in ihrer Epidermis „die selbstgewählte Bezeichnung „Schwarz“ gegeben haben“ — das ist nun so etwas von Kolonial-Denken …

      … die selbstgewählte Bezeichnung der Menschen mit dunkler Hautfarbe, die aus Afrika kommen und hier in Deutschland leben ist Bantu = Mensch, sagt jedenfalls meine Frau und die kommt ja aus einem Teil Afrikas, in dem sie sich im Vergleich zu den Einwohnern im Norden ihres Landes alles andere als „schwarz“ bezeichnen würde, da sie sich gegenüber den Mali beispielsweise überaus blaß ausnimmt. Bantu oder Mensch aus Afrika finde ich am neutralsten und entspricht auch eher der Wirklichkeit als irgendeine adjektive „Farbbezeichnung“, was ja den Menschen noch unter die Verdingung stellt, der bereits durch Kultur, Sprache und Religion zum Objekt ver(un/an)staltet wurde.

  5. Ich habe mich also dem Orwell’schen „New-Speak“ [1984] der Kapitalistischen Propaganda zu unterwerfen, damit ich als „Politisch Korrekt“ und nicht als Rassist gelte? Tja, dann „Schöne Neue Welt“ (Huxley).

    Also, wenn eine Oraganisation der BRD, wie der LFD, ohne empirische Belege und ohne überhaupt einen Beweis zu liefern, behauptet: „„Schwarz“ ist politisch korrekt und die selbstgewählte Bezeichnung für Schwarze Menschen“, habe ich das gefälligst zu glauben und meinen Verstand an der Gardrobe abzuliefern, oder was? —

    Was soll denn das wohl sein: ein „Schwarzer“ Mensch? — Es GIBT KEINE schwarzen Menschen!

    Und wie kommt der LFD darauf, dass dies eine „selbstgewählte Bezeichnung“ wäre?

    Wann haben sich denn Menschen oder die Nachfahren der gejagten, in Ketten gelegten und in alle Welt verkauften Menschen aus Afrika zusammengesetzt und in einem Konsens selberdarüber bestimmt, sich als ‚Schwarze‘ Menschen zu bezeichnen???

    Nö, es sind die Gleichen Rassisten, die im 19 Jahrhundert mit ihrem Irren Wahn auftraten, dass es „höhere“ und „minderwertige“ „Rassen“ gäbe, die einem heutzutage immernoch propagieren, dass es „schwarze“ Menschen gäbe! Es sind die Leute, die den widerlichen Rassismus des Herr Kant pflegen und einem dann damit kommen, dass „man seine“ abscheulichen „Aussagen – über die Menschen aus anderen Erdteilen -, ‚aus der Zeit in der er lebte‘, nachzuvollziehen habe“.

    „Schwarz“ ist RASSISTISCH korrekt und die von RASSISTEN FREMDBESTIMMTE Bezeichnung für Menschen oder für die Nachfahren der gejagten, in Ketten gelegten und in alle Welt verkauften Menschen aus Afrika!

    „Mohr: – geht auf griech. „moros“ (= dumm) zurück, älteste deutsche Bezeichung für
    Schwarze Menschen, von Beginn an negativ => ist daher ersatzlos zu streichen!“
    (LFD)

    Fakt: mōr (AHD) ist seit dem 8. Jahrhundert die Fremdbezeichnung für die in Nordafrika [Mauren] lebenden Menschen gewesen und wurde im 16. Jahrhundert zu einer allgemeinen Bezeichnung für Menschen aus Afrika — vor allem im abendländlich „kirchlichen“ Verständnis für die „guten Christen aus Äthiopien“ — (… „denn schließlich war der erste „ausländische“, „nicht-jüdische“ Christ ein Mensch aus Äthiopien [bzw. aus einem Königreich des (Süd-West-) Sudan, das von „Königinnen“ regiert wurde]: „… ἀνὴρ Αἰθίοψ εὐνοῦχος δυνάστης Κανδάκης τῆς βασιλίσσης Αἰθιόπων, ὃς ἦν ἐπὶ πάσης τῆς γάζης αὐτῆς, ὃς ἐληλύθει προσκυνήσων εἰς Ἱερουσαλήμ …, … ein Mann aus Äthiopien, ein Eunuche, Gewaltiger der Kandake Königin Äthiopiens, der ihren ganzen Schatz verwaltete …“(Apg. 8:27)].
    Und das griechisches Adjektiv μαυρός (maw’ros) bedeutet „dunkel; schwarz“ und hat mit „dumm“ griechisch χαζός (cha’ßos), bzw. κουτός (kou’tos) überhaupt gar nichts am Hut!

    Der LFD sollte lieber das Wort „Person“ (lateinisch: Maske, Rolle. Larve, Blutwurm) oder „Personal“ ersatzlos streichen und die Menschen vielleicht mal darüber aufklären, woher dieser Begriff überhaupt kommt und welchem Zweck es dient, dass Menschen als „Person“ bezeichnet werden, obwohl es sich hier um ein „philosophisches“ Abstraktum der Sekte der Juristen handelt, um ihren „christlich-theologischen“, also kapitalistischen Beitrag bei der „phantastischen Verwirklichung des Menschen, der keine wahre Wirklichkeit besitzt“ zu leisten. (– Karl Marx: Einleitung zu Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie; in: Deutsch-Französische Jahrbücher 1844, S. 71f, zitiert nach MEW, Bd. 1, S. 378-379)

    Dir eine schöne Woche, Georg.

  6. Liebe Susanne, könntest Du meine Seite in den Blog-roll aufnehmen. Dass Jutta Ditfurth nach ihrer 3SAT-Wende gegen die AntiKriegsMahnwachen und ihrer Syrienkriegspropaganda hier im Blog-Roll steht finde ich nicht ganz so toll, aber WENN es der Auseinandersetzung dient, dann bitte. Und noch eine Bitte, bevor die nächste „bunte revolution“ mit „adopt a revolution“-Unterstützung aus Soros Kassen einen Regimechange in Zimbabwe durchexekuiert, würde ich das Land gerne noch Mal besuchen. Schick mir doch ein paar Tipps. Bei Juttas Veranstaltungen musste ich wegen meines Palästiinenserschales und einem Syrien& Assad-Button den Saal verlassen, d.h. ich wurde von Juttas Saalschutz rausgeworfen bevor ich auch nur eine Frage stellen konnte. Mit einem Mugabe-Button wäre es mir genauso passiert. Mit einem Gaddafi-Button vor drei Jahren tan bien. Bei Milosevics & einem Jugoslawien-Button wohl noch nicht. Da war Jutta ja auch noch nicht Fischer sin Fru.

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